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Mittwoch, 25 März 2020 10:14

Distanz für mehr Gemeinsamkeit?

„Bleibt zuhause!“ Diesen Aufruf kann man gerade überall lesen und hören.

In Deutschland rufen die ersten Kommunen und Bundesländer Ausgangssperren, oder zumindest Beschränkungen, aus. Die öffentliche Hand greift aktiv in unser aller Privatleben ein und beschränkt durch neue, fast tägliche, Erlässe wichtige Freiheits- und Grundrechte. Da stellt sich natürlich die Frage, ob diese Schritte gerechtfertigt sind? Sind diese Maßnahmen mit unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung wirklich vereinbar?


Wir sagen ganz klar: ja, weil sie nötig sind. Wir befinden uns aktuell in einer Situation auf der Erde, wie wir sie alle noch nicht erlebt haben. Ein sich sehr schnell verbreitendes Virus greift in Windeseile um sich und steckt viele Menschen an, in einigen Fällen endet Covid-19 sogar tödlich. Und genau um diese schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern bzw. zu verlangsamen, kommt es jetzt auf alle von uns an. Auf Jede und Jeden einzelnen. Egal welchen Alters oder welcher Herkunft. Bleiben wir so gut es geht daheim und schränken unsere Sozialkontakte auf ein Minimum ein. So sorgen wir alle dafür, dass wir hier nicht von einem solchen Ausmaß der Krise übermannt werden, wie wir es beispielsweise in Italien beobachten müssen.
Ständig daheim bleiben und keine Mitmenschen mehr zu treffen ist nicht einfach, ist der Mensch doch ein soziales Wesen. Aber genau da müssen wir als Gesellschaft jetzt durch, um so viele Menschenleben wie möglich zu retten und um in der Zeit „nach Corona“ wieder ein enges, wertschätzendes und liebevolles Miteinander pflegen zu können.
Wir möchten daher die Arbeit unserer Verwaltung, unserer Landesregierung und unserer Bundesregierung in der Zeit dieser Krise loben, die tagesaktuell schwierige und einschränkende Entscheidungen treffen müssen, um das Wohl von uns allen zu schützen.


Dass Solidarität und Nächstenliebe auch und besonders in diesen Zeiten funktionieren, beweisen zahlreiche zivil organisierte Hilfsgruppen, Nachbarschaftshilfen und Unterstützungen. Auch diverse Serverüberlastungen von Portalen, die Video- und Gruppenchats anbieten, sprechen für sich. Das ist wunderschön mit anzusehen und wir hoffen, dass dieses Zusammenrücken der Gesellschaft auch nach Corona noch bestehen bleibt. Auch die internen Sitzungen in unserer Fraktion halten wir über Video- oder Telefonkonferenz ab und das funktioniert wunderbar :)

Lasst uns also nun gemeinsam allein sein. Jetzt ist nicht die Zeit für Streit, für politische Differenzen, für Anfeindungen oder für Neid. Wir müssen als Gesellschaft jetzt zusammenhalten und diese Krise gemeinsam und solidarisch, von einer grundmenschlichen Nächstenliebe getragen, überstehen, um uns danach in unserem schönen Weingarten wieder frei und wohlfühlen zu dürfen. Gemeinsam schaffen wir das!
Werdet oder bleibt alle gesund und #stayathome!

Roman Muth für die Fraktion B’90 DIE GRÜNEN im Gemeinderat Weingarten

Letzte Änderung am Mittwoch, 01 April 2020 15:49

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